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Das Land des staatlich verordneten Antifaschismus, meine Schwiegermutter und die Helden meiner Kindheit

Vor 27 Jahren bin ich in ein Land namens Ostdeutschland gezogen. In ein Land, dessen BewohnerInnen immer wieder betonen, dass in ihrer Hälfte der Antifaschismus zuhause war – anders als in dem Land namens Westdeutschland, aus dem ich komme. Ich war dankbar, in diesem Land aufgenommen zu werden, in dem ausschließlich AntifaschistInnen lebten.

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Auf dem Bitterfelder Weg zum Schreibworkshop

Im April 2020 kursierte dieses Buchstabenrätsel bei Twitter: The First 3 Words You Find Are The First Three Things You Will Get After The Quarantine. – Die ersten drei Worte, die ich gefunden habe, waren Travel, Nachos, Marriage. Aber als Realistin war mir klar, dass vor den Nachos noch jede Menge Baustaub liegt. Und so lauten meine drei Begriffe für November – Januar: Lehmbau, Gipsputz, Maueröffnung.

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Chemnitz. Selfie mit dem Nationalen Widerstand

„Wenn der Staat die Bürger nicht mehr schützen kann, gehen die Menschen auf die Straße und schützen sich selber.“, twittert Markus Frohnmaier. Offensichtlich habe ich den Ernst der Lage verkannt. Der Staat kann seine Bürger nicht mehr schützen. Es geht eine tödliche Gefahr für mich und alle, die mir lieb sind, und es gibt eine Bürgerpflicht. Ich versuche, mich zu informieren.